
Allgemeine Informationen
Titel: Scheintot
Autor: Tess Gerritsen
Genre: Thriller
Verlag: Limes
ISBN: 9783809025047
Inhalt
Eine namenlose Leiche in der Gerichtsmedizin ist für die Pathologin Maura Isles nichts Ungewöhnliches. Aber als sie den Leichensack öffnet, schlägt die scheinbar Tote die Augen auf. Maura reagiert sofort und fährt die unterkühlte Frau ins Krankenhaus. Doch kaum ins Leben zurückgekehrt, tötet die Unbekannte einen Wachmann und nimmt einige Patienten als Geisel – darunter Detective Jane Rizzoli, die zur Geburt ihres Kindes in der Klinik ist. Als Maura und Janes Ehemann, der FBI-Agent Gabriel Dean, die Herkunft der Scheintoten recherchieren, zeigen plötzlich Vertreter der Bundesbehörden enormes Interesse an dem Fall. Es wird klar, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Geiselnahme handelt, denn die Spur führt zu einer Schleuserbande, deren Verbindungen in höchste Regierungskreise reichen …
Gesamtbewertung
Punkte:
Scheintot ist der 5. Teil der Jane-Rizzoli-&-Maura-Isles-Serie. Nachdem mich der Nervenkitzel der Vorgänger (Der Meister, Der Chirurg) absolut begeistert hat, war ich von diesem Band eher enttäuscht.
Die Autorin erzählt die Story wie gewohnt aus der Perspektive der verschiedenen Personen. Dieses Mal aber auch aus der Sicht des "Opfers". Das Buch begleitet praktisch durch die ganze Geiselnahme und führt anschließend durch die Ermittlungen was die Geiselnehmer in der Vergangenheit erlebt haben und was sie zu dieser Tat bewogen hat. Man erfährt schon sehr früh wie hier die Hintergründe der Geschichte gestrickt sind oder kann es sich schon etwa nach der Hälfte des Buches vorstellen. Das hat für mich einen großen Teil der Spannung einfach weggenommen und ich habe sogar 1-2 Kapitel übersprungen weil ich ja eh schon wusste was darin erzählt wird.
Trotz des deutlichen Unterschieds zu den Vorgängerbänden und den Spannungsabbau für die Leser, die schon früh auf des Rätsels Lösung kommen ist die Story interessant und mal etwas Neues. Verschwörungstheorien sind sowieso immer sehr interessant und werden gern gelesen.
Wer die Vorgängerbände nicht kennt oder es einem nichts ausmacht mal weniger die typischen Fälle von Rizzoli/Isles zu lesen ist mit diesem Buch sicher zufrieden zu stellen
